die sache mit der digitalen reisekamera

Es ist so eine Sache mit der digitalen Fotografie auf Reisen bei mir. Und irgendwo eine recht interessante Entwicklung denke ich. Ich bin mir sicher, der ein oder andere wird sich wiedererkennen und gleich mal vorweg, jeder soll so happy werden wie er will mit der Fotografie.
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Angefangen hat dieser ganze “bewusste” Fotokram ja bei mir im Jahr 2004. Erste richtig dicke Fernreise mit der Lieblingsfrau nach Süd-Ost Asien. Thailands Süden, die Brücke am Kwai, Bangkok und Angkor Wat stehen auf dem Programm. Also musste natürlich eine brandneue “tolle” Kamera her, damit man “tolle” Bilder machen kann. Die typische durch Werbung und Foren eingeprügelte Consumer Denke halt. Einstiegsdroge damals war eine Canon 300 D und eine handvoll Objektive. mehr →

was man so an langen urlaubstagen macht

Endlich “Langeweile” oder was man so mittlerweile als Langeweile bezeichnet beim ersten Urlaub mit zwei Babys. Alles ist bekanntlich relativ.

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Also, endlich Langeweile und ein bisschen Zeit meiner verehrten Polaroid SX-70 mal neues Leder aufzuziehen. Ein warmer Tag am Pool ist hier super um die SX mal schön eine Stunde oder zwei durchbacken zu lassen, um die sich schon seit Monaten total auflösende original Belederung noch ein bisschen anzuweichen. Der Kleber ist angewärmt dann doch einfacher zu lösen.
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printsmachenglücklich / tamara lichtenstein

Hui, schon lange nichts mehr in Sachen “printsmachenglücklich” (sollte ich mir langsam mal patentieren oder so…) gepostet. Dabei haben sich hier seit dem letzten Post zu dem Thema neue Prints, die ich entweder gekauft habe, mit anderen Fotografen tauschte oder von solchen geschenkt bekam, angehäuft. Einiges nachzuholen. Fangen wir also mit den neusten Prints an.

Gestern kam Post aus Texas. Von der verehrten Tamara Lichtenstein.

Tamara Lichtenstein

Ich bin ziemlich happy damit. Wieder mal ist bewiesen das Prints in echt tausendmal besser sind als die Vorschauen davon auf irgendwelchen Webseiten oder gar irgendwelchen Sozialen Netzwerken die von eben diesen Bilder aufgrund irgendwelcher nicht nachvollziehbaren Komprimierungen nur Pixelbrei überlassen. So, erstmal Passepartouts bestellen… mehr →

womit ich mich die letzten wochen so beschäftigte

Ich habe mich in den letzten Wochen sehr intensiv mit Cyanotypien beschäftigt. Mit Hilfe fachkundigster Anleitung, dann mit viel experimentieren, scheitern, fluchen, neu versuchen und ausloten.

certitude cyanotype

“certitude” cyanotype

Ein erster Schritt in Richtung mehr Edeldruck Arbeiten.
Ich fühle mich irgendwie angekommen.

Glücklich.

 

um den block mit jelena

Und wieder einmal um den Block, diesmal mit Jelena aus der Altstadt Nachbarschaft, natürlich der Pentax 67 und einer Rolle Kodak Tri-X 400. Für Jelena war es das erste mal vor der Kamera, für mich das erste mal zusammen mit Jelena. Da bin ich doppelt happy mit dem Ergebnis. Auf mehr :)

jelena
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kultur & schule

Ich hatte das ja in ein paar Postings schon ab und zu mal durchklingen lassen, im letzten Schuljahr durfte ich an der Marie-Kahle-Gesamtschule, hier in Bonn, den Profilkurs Fotografie “Meine Stadt – Meine Bilder” im Rahmen des Landesprogramm NRW Kultur & Schule  begleiten. Eine tolle Herausforderung und ein bisschen ein wegweisendes Ereignis. Für mich persönlich kam wohl unterm Strich raus, das mir die kreative Arbeit mit Kindern / Schülern richtig richtig viel Spaß gemacht hat. Nächstes Schuljahr werde ich deshalb einen weiteren Profilkurs begleiten. Und wer weiß was da sonst noch so kommt.

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Max und Leo, Langzeitbelichtung

Zusammen mit Kunstlehrer Falko “Hr. Semrau” Semrau war es unser Anliegen die Schüler in die kreative Fotografie anhand des Themas “Stadt” einzuführen. In den ersten Wochen also natürlich ein bisschen Theorie… Blende, Brennweite, Zeit, ISO, Komposition und was nicht alles. Vergleich zwischen alten und neuen Kameras. Digital und analog. Das es sowas wie Sofortbildfotografie gibt. Große Fragezeichen bei vielen Schülern, deren einziger Kontakt mit “Kameras” bisher das Mobiltelefon oder der iPod war. Die Filmkameras tatsächlich nur noch vom Opa kennen. Staunen das so ein 4×5 Negativ unfassbar mehr Information beinhaltet als der mini iPod Sensor (obwohl der ja moderner ist). mehr →

kristina . pentax67 . attic window

Das ja oft genutzte Dachbodenfenster ist den meisten die meine Arbeit verfolgen wohl bekannt, denke ich zumindest, irgendwie wird man ja häufiger drauf angesprochen oder es melden sich Menschen die unbedingt mal dorf fotografiert werden wollen. Ich nutze es eigentlich primär zum kennenlernen, warm fotografieren oder wie immer man das nennen will. Die Stimmung ist ruhig, ungehetzt. Für mich und den Menschen vor meiner Kamera. Meine Art zu fotografieren, entspanntes arbeiten ist essentiell für mich.

kikki

So ist über die letzten Jahre die Serie “that attic window” daraus entstanden. Oftmals sind dies die ersten Aufnahmen die ich mit den jeweiligen Personen mache, der erste Kontakt mit meiner Art der recht langsamen Fotografie auf Film sowieso. Ich kann immer wieder erfahren das alle Nervosität schnell verfliegt. Manchmal verwandelt das Fenster die Porträtierten komplett.
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um den block mit nina

Die wunderbare Nina Goldberg, wunderbares Licht in der Altstadt, wunderbarste Lieblingspentax und mal wieder ein paar Rollen wundervollster Kodak Trix-400. Diesmal in Moersch Eco Entwickler gebadet, auch wundervoll (danke für die Tipps Thomas). Ich denke ich finde diesen Entwickler erstmal richtig richtig gut, die zwei entwickelten Rollen damit haben mich schon recht beeindruckt.

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Ab Iso 400 produziert er ein schickes akzentuiertes Korn das für Portrait Hammer ist. Wenn man Korn bei Portraits mag, tut ja nicht jeder. Für Ganzkörper Portraits bis zu einer gewissen Entfernung geht das auch noch ganz gut. Man muss ein bisschen aufpassen, den wen das Korn die Augen zumatscht ist das dann nicht mehr so fein. Knapp formatfüllende Portraits sind da noch richtig gut. Nimmt die Person jedoch nur noch so ca. 1/2 des Formats ein, wird es langsam kritisch. Taugt dann nicht immer. Bei niedrigeren Empfindlichkeiten soll der Eco sehr feinkörnig arbeiten. Muss ich dann mal ausprobieren…

nina

↑ Gleichzeitig durfte ich auch das lang erwartete Pentax 55mm f/3.5 SMC Takumar benutzen. DHL und Post machten das Unmögliche möglich und schickten das Objektiv nach erfolgreicher Verzollung, ein paar Kilometer entfernt, dann erstmal schön zurück zum IPZ nach Frankfurt (???) wo es dann ein paar Wochen nicht auffindbar war. mehr →

lisa . mamiya . agfa box

Ein paar pay jobs, Zwillingsdad, Umzugs- und Renovierungsreste und fleissig freie “um den Block” Portraits… Sorry für die Stille in den letzten Wochen. Nennt es einfach Sommerloch :D

Hier ein paar Ergebnisse mit Lisa und der Mamiya RB67 vom Anfang des Monats.

lisa

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schwarzweissefarbe

Farbfilm in Schwarzweiss Chemie entwickeln? Klingt doof aber geht. Kann man mal machen. Eigentlich etwas über das ich mal las, das ich immer mal probieren wollte, aber nicht tat. Die Notiz in Evernote war nun schon irgendwie zwei Jahre alt ;) und so musste ein Fehler meinerseits zum Experiment herhalten. Einfach mal daneben gegriffen und in diesem Falle ein Kodak Portra 800 (statt einem Tmax) in Adonal nach Standard Ablauf standentwickelt. Fehler und Experimente machen schlau.

Markt

Gemacht wurde dieses Foto mit einer Perfekta Box 6×6 vom jungen, talentierten, Leo im Profilkurs Fotografie den ich dieses Schuljahr an der Marie-Kahle-Gesamtschule begleitet habe.

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