reduziermaske für Polaroid 405 back

Wintersonntag. Zeit für ein bisschen Peter Lustig style. Heute, eine Reduziermaske für 4×5″ Großformat Mattscheiben um das Polaroid 405 Rückteil mal präziser nutzen zu können.

Ihr kennt das ja, der ganze Kühlschrank voll mit Fuji und Polaroid 3 1/4″ × 4 1/4″ Packfilm, ein sackteures 405 Rückteil das verstaubt, eine 4×5 Großformat die viel zu selten zum Einsatz kommt und Lust mit allen dreien mal wieder was zu machen. Aber leider ist der 3 1/4″ × 4 1/4″ Packfilm ja kleiner als 4×5″. So wird es also immer ein wenig ungenau beim komponieren. Ausser man schmiert sich Edding Makierungen auf die Mattscheibe oder man nutzt eine Reduziermaske.

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Es gab natürlich eine original Maske von Polaroid für das Rückteil, aber diese ist so gut wie nie beim Rückteilkauf vorhanden oder wird halt einzeln für absolute Mondpreise gehandelt. So ist das leider mit Ersatzteilen die gerne mal verschwinden. Hilft nichts, ausser selber eine Maske schnitzen. Und das hab ich dann mal getan.
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um den block mit lani

“um den block” again, mit der wunderbaren Lani, der Lieblingspentax 67 und einer Rolle Trix-400. Es war kalt. Rotznasenkalt. Oder sagen wir mal besser es war bitterkalt und man ist es einfach noch nicht so richtig gewöhnt mit der Kälte. Fotos machen bis die Nase läuft :) was schnell passiert war.

um den block mit lani

Und dann entwickelt man die Filme und denkt sich so beim Betrachten der Negative das da irgendwas gewaltig nicht gepasst hat. Stark unterbelichtet, eine Handvoll Blenden sogar. Und ehrlich gesagt weis ich nicht woran es jetzt lag.

Die Pentax 67 ist keine kälteempfindliche Kamera, das war irgendwie mein erster Gedanke. Verschluss hat langsamer gearbeitet wegen der Kälte, was natürlich Blödsinn ist, weil dann hätten wir ja überbelichtete Ergebnisse. So kalt, das man sagen würde, dem Film ist das nicht bekommen war es auch nicht, ich hab da ja schon bei deutlichst kälteren Temperaturen auf Norderney fotografiert. Allerdings mit Tmax. Das Spotmeter hat bei ISO 3200 eigentlich plausible Ergebnisse geliefert. Mittlerweile ist man ja soweit, das man das so Pi mal Daumen gegenchecken kann und ich hatte jetzt nicht das Gefühl das die abgelesenen Werte komisch waren. Standentwicklung ist jetzt auch nicht so wahnsinnig Fehleranfällig, zumal ich die routinemässig mache. Und so steh ich gerade ein bisschen auf dem Schlauch was das Problem war. Vielleicht ne Montagsproduktion der Emulsion?

Man weis es nicht…
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moersch lobostab shoutout

Hier mal ein kleiner shoutout für das Lobostab Netzmittel von Moersch Photochemie.

Ein paar Portraitaufnahmen die ich auf knapp vierzig Jahre altem Orwo NP27 gemacht habe. Entwicklung und Fixierung liefen einwandfrei und es war glücklicherweise sogar etwas auf dem Film zu sehen. Den Empfindlichkeitsverlust durch die sehr lange Überlagerung hatte ich ganz gut geschätzt.

streifen galore

Aber beim Netzmittelbad nach dem Wässern kam dann die böse Überraschung. Die Emulsion fühlte sich beim abstreifen mit den Fingern glitschig und klebrig an. sofortige Streifenbildung Galore… nach dem Trocknen (s. Scan oben) noch viel schlimmer. Nicht zu gebrauchen. Selbst nicht für mich, der es ja gerne mal übertreibt bei Filmen, um einen gewünschten Look zu erzielen. Streifen sind meistens eher so unbrauchbar ;)
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um den block mit kristina

Die Ergebnisse sind eigentlich aus zwei “um den Block” sessions mit der wunderbarsten Kristina. Beidesmal aus etwas wärmeren Tagen mit deutlich mehr Licht als momentan so.

Mit dabei die Pentax 67, die neue Plaubel Makina 67, Kodak Trix 400, Shanghai GP3 100, Ilford FP4 100 und irgendwann mal abgelaufener Fuji Provia 100F.

Kristina

Pentax 67 + Trix-400

↓ Achtung, ein paar mehr Fotos als sonst…
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die sache mit der digitalen reisekamera

Es ist so eine Sache mit der digitalen Fotografie auf Reisen bei mir. Und irgendwo eine recht interessante Entwicklung denke ich. Ich bin mir sicher, der ein oder andere wird sich wiedererkennen und gleich mal vorweg, jeder soll so happy werden wie er will mit der Fotografie.
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Angefangen hat dieser ganze “bewusste” Fotokram ja bei mir im Jahr 2004. Erste richtig dicke Fernreise mit der Lieblingsfrau nach Süd-Ost Asien. Thailands Süden, die Brücke am Kwai, Bangkok und Angkor Wat stehen auf dem Programm. Also musste natürlich eine brandneue “tolle” Kamera her, damit man “tolle” Bilder machen kann. Die typische durch Werbung und Foren eingeprügelte Consumer Denke halt. Einstiegsdroge damals war eine Canon 300 D und eine handvoll Objektive. mehr →

was man so an langen urlaubstagen macht

Endlich “Langeweile” oder was man so mittlerweile als Langeweile bezeichnet beim ersten Urlaub mit zwei Babys. Alles ist bekanntlich relativ.

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Also, endlich Langeweile und ein bisschen Zeit meiner verehrten Polaroid SX-70 mal neues Leder aufzuziehen. Ein warmer Tag am Pool ist hier super um die SX mal schön eine Stunde oder zwei durchbacken zu lassen, um die sich schon seit Monaten total auflösende original Belederung noch ein bisschen anzuweichen. Der Kleber ist angewärmt dann doch einfacher zu lösen.
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printsmachenglücklich / tamara lichtenstein

Hui, schon lange nichts mehr in Sachen “printsmachenglücklich” (sollte ich mir langsam mal patentieren oder so…) gepostet. Dabei haben sich hier seit dem letzten Post zu dem Thema neue Prints, die ich entweder gekauft habe, mit anderen Fotografen tauschte oder von solchen geschenkt bekam, angehäuft. Einiges nachzuholen. Fangen wir also mit den neusten Prints an.

Gestern kam Post aus Texas. Von der verehrten Tamara Lichtenstein.

Tamara Lichtenstein

Ich bin ziemlich happy damit. Wieder mal ist bewiesen das Prints in echt tausendmal besser sind als die Vorschauen davon auf irgendwelchen Webseiten oder gar irgendwelchen Sozialen Netzwerken die von eben diesen Bilder aufgrund irgendwelcher nicht nachvollziehbaren Komprimierungen nur Pixelbrei überlassen. So, erstmal Passepartouts bestellen… mehr →

womit ich mich die letzten wochen so beschäftigte

Ich habe mich in den letzten Wochen sehr intensiv mit Cyanotypien beschäftigt. Mit Hilfe fachkundigster Anleitung, dann mit viel experimentieren, scheitern, fluchen, neu versuchen und ausloten.

certitude cyanotype

“certitude” cyanotype

Ein erster Schritt in Richtung mehr Edeldruck Arbeiten.
Ich fühle mich irgendwie angekommen.

Glücklich.

 

um den block mit jelena

Und wieder einmal um den Block, diesmal mit Jelena aus der Altstadt Nachbarschaft, natürlich der Pentax 67 und einer Rolle Kodak Tri-X 400. Für Jelena war es das erste mal vor der Kamera, für mich das erste mal zusammen mit Jelena. Da bin ich doppelt happy mit dem Ergebnis. Auf mehr :)

jelena
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kultur & schule

Ich hatte das ja in ein paar Postings schon ab und zu mal durchklingen lassen, im letzten Schuljahr durfte ich an der Marie-Kahle-Gesamtschule, hier in Bonn, den Profilkurs Fotografie “Meine Stadt – Meine Bilder” im Rahmen des Landesprogramm NRW Kultur & Schule  begleiten. Eine tolle Herausforderung und ein bisschen ein wegweisendes Ereignis. Für mich persönlich kam wohl unterm Strich raus, das mir die kreative Arbeit mit Kindern / Schülern richtig richtig viel Spaß gemacht hat. Nächstes Schuljahr werde ich deshalb einen weiteren Profilkurs begleiten. Und wer weiß was da sonst noch so kommt.

_by-Marc von Martial-forphotoblog-2

Max und Leo, Langzeitbelichtung

Zusammen mit Kunstlehrer Falko “Hr. Semrau” Semrau war es unser Anliegen die Schüler in die kreative Fotografie anhand des Themas “Stadt” einzuführen. In den ersten Wochen also natürlich ein bisschen Theorie… Blende, Brennweite, Zeit, ISO, Komposition und was nicht alles. Vergleich zwischen alten und neuen Kameras. Digital und analog. Das es sowas wie Sofortbildfotografie gibt. Große Fragezeichen bei vielen Schülern, deren einziger Kontakt mit “Kameras” bisher das Mobiltelefon oder der iPod war. Die Filmkameras tatsächlich nur noch vom Opa kennen. Staunen das so ein 4×5 Negativ unfassbar mehr Information beinhaltet als der mini iPod Sensor (obwohl der ja moderner ist). mehr →

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