Neu im Stall / Agfa Isolette V

Eigentlich nicht ganz neu. Gekauft habe ich die Agfa Isolette V vor einigen Jahren schon, aber irgendwie ist sie recht zügig im Regal verschwunden. Letzte Woche habe ich sie dann mal rausgeholt, um zu testen ob sie überhaupt noch geht. Also schnell mal um das Haus in dem ich wohne gezogen.

Die Mittelformat Isolette Reihe wurde von Agfa zwischen 1937 und 1957 in zig Versionen gebaut. Die V  (steht hier nicht für fünf sondern für den “simplen” Vario Verschluss) war das erste Nachkriegsmodel der Reihe. Günstige Komponenten und abgespeckte Einstellungen (Zeiten) sollten den Fotografen im Erscheinungsjahr 1950 eine kostengünstige Kamera bescheren. Schlappe 66 DM sollte sie kosten. Ob das nun 1950 erschwinglich war…

Der doch recht rudimentäre Sucher ist gewöhnungsbedürftig. Recht dunkel und super klein. Da kamen doch einige recht schiefe Bilder bei raus. Ob das nur an mir lag weiß ich nicht :)

 

Für den look, speziell bei Offenblende, werde ich mit Sicherheit Verwendung haben. Mag ich. Aber auch so werde ich die Isolette V wohl mal häufiger mitnehmen. Durch den Klappmechanismus ist sie wirklich eine Westentaschen Mittelformatkamera die man überall unterbringt. Ein bisschen schwer vielleicht, aber okay. Und um die Entfernung besser schätzen zu können werde ich wohl mein Watameter auf sie kalibrieren.

Agfa Isolette V mit Agfa Agnar 1/4.5 85 mm
Arista EDU Ultra 100 6×6

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  1. Pingback: ein bisschen Voigtländer 6×9 | the hometrail » fotografien / blog des fotografen marc von martial

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